Corona-Immunitätstest

Wenn Sie aktuell Symptome einer Atemwegsinfektion (z.B. Halsschmerzen, Husten) haben, sind die Test nicht für Sie geeignet.

Weitere Informationen bezüglich der Abläufe bei akuter Erkrankung finden Sie hier (LINK).


Mit einer Blutuntersuchung können wir (ab dem 10. Tag, idealerweise aber) ab der 4. Woche, nach einer Infektion oder Impfung testen, ob es Hinweise für eine Immunität gegen das neue Coronavirus gibt.

Wir bieten zwei unterschiedliche Testverfahren an, die kombiniert werden können:


SARS-CoV2-IgG-II-Antikörpertest (Abbot)

Der Antikörper-Test der neuesten Generation (seit 02/2021) verfügt über eine Spezifität von 99,60 % und eine Sensitivität von 99,35% und dient dem Nachweis von IgG-Antikörpern gegen eine bestimmte Struktur des Virus (Spike-Protein von SARS-CoV-2).

Quelle: Labor München Zentrum

Der Test ist in den meisten Fällen für gesetzlich versicherte Patienten eine Selbstzahlerleistung. Durch eine zweite Blutentnahme im Abstand von 7 – 14 Tagen kann die Aussagekraft noch verbessert werden. 


EliSpot-Assay auf SARS-Cov 2

Der Test ist in der Lage, T-Zell-Reaktionen auf Einzelzellebene nachzuweisen und damit die individuelle Immunantwort von infizierten Personen zu charakterisieren:

  • Nachweis einer IFN-Gamma und IL-2-Reaktion spezifisch gegen SARS-CoV2 und weitre Coronaviridae
  • Nachweis patienteneigener funktionaler T-Zellen
  • längerer Nachweis einer T-Zell-Reaktion im Vergelich zum Antikörpertest (siehe oben).

Der Nachweis der Zytokinausschüttung patienteneigener T-Zellen die mit spezifischen Coronavirus-Antigenen stimuliert werden, ergibt ein hoch differenzierte Bild der körpereigenen Immunantwort.

Quelle: Labor München Zentrum

Der Test ist für gesetzlich versicherte Patienten immer eine Selbstzahlerleistung und besteht aus einer einmaligen Blutentnahme. 

Die Untersuchung kann nur Montag bis Donnerstags durchgeführt werden.


Wie zuverlässig sind die Tests?

Das Problem solcher Tests ist, dass die Genauigkeit von der sogenannten Vortestwahrscheinlichkeit abhängt. So wird beispielsweise ein handelsüblicher Schwangerschaftstest vielen Menschen ein unplausibles Ergebnis anzeigen, wenn Sie ihn bei Männern und Frauen zwischen 0-100 Jahren anwenden. Wenn Sie ihn aber nur bei Frauen im gebärfähigem Alter anwenden sieht es anders aus.

Darüber hinaus gibt es mit den beiden Testverfahren noch keine langjährige Erfahrung, sodass die Ergebnisse mit Vorsicht zu genießen sind.

Eine differenzierte individuelle Einordnung ist in jedem Fall erforderlich. Buchen Sie deshalb stets zunächst einen Termin in unserer Sprechstunde.